Was ist die Stiftung "Familienhilfe"?

Im Februar 1924 gründete der Verein für Kirchliche Liebestätigkeit einen Ausschuss "Hausmütterhilfe" um "übermüdeten, ärmeren Hausmüttern einen Ferienaufenthalt" zu ermöglichen. Bald wurden neben Ferienaufenthalten auch mal eine Zahnarztrechnung oder ein Beitrag an eine Nähmaschine gewährt. In den 80er Jahren zeigte sich immer deutlicher: Familien mit bescheidenem Einkommen, mit mehreren Kindern oder einer Pechsträhne haben ein hohes Armutsrisiko. Die Hausmütterhilfe wurde mit der tatkräftigen Hilfe der Stiftung für Kirchliche Liebestätigkeit im Kanton Bern zur Stiftung Familienhilfe ausgebaut.

Der Stiftungsrat wurde um erfahrene Fachleute erweitert: Mit Ausnahme der Kassierin, die für ihre sehr grosse Arbeit ein bescheidenes Entgelt erhält, arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. Die Auslagen betragen rund 6% der gesamten Ausgaben.

Hauptbestreben des Stiftungsrates ist es, Familien zur Selbsthilfe zu verhelfen, z.B. durch Beiträge an Aus- und Weiterbildungen von fürsorgeabhängigen oder erwerbslosen Vätern oder Müttern. 

Wir helfen durch Beiträge z.B. an Zahnarzt- oder Spitexrechnungen, ungedeckte Krankheitskosten oder Brillen, weil diese Rechnungen meist die eh schon engen Familienbudgets sprengen. 

Eine weitere Aufgabe sehen wir darin, Familien zu besserer Lebensqualität zu verhelfen. So leisten wir Beiträge an Familienferien, etwa in einem Rekahaus, der Ferienwohnung Verwandter oder auf einem Zeltplatz, an die Anschaffung von Winterkleidern, Möbeln für Kinder oder das Velo für den Schulweg. 

Armut behindert die Kinder: so beteiligen wir uns an zusätzlichen Schuljahren für Jugendliche, deren Start im Leben nicht von Glück begünstigt war und freuen uns, wenn dank dieser zusätzlichen Anstrengung ein junger Mensch uns wissen lässt, dass er/sie eine Lehrstelle gefunden hat.

Jedes Gesuch wird sorgfältig abgeklärt, die Gesuchsstellenden, wenn nötig, beraten, mit der Adresse von hilfreichen Beratungsstellen oder weiteren Fonds versehen. Wo spezialisierte Institutionen vorhanden sind, bitten wir sich vorerst dort zu melden, damit die Familienhilfe vor allem da helfen kann, wo sonst niemand hilft oder die Hilfe nicht ausreicht. Deshalb werden Gesuche, die nicht auf effiziente Hilfe oder die Zukunft ausgerichtet oder für die Deckung von Schulden sind, abgelehnt. Wir verweisen auf das Merkblatt.


Helfen Sie mit?

Die Stiftung braucht Sie - die Familien danken es Ihnen.

Spenden auf das Konto:
Berner Kantonalbank (PC 30-106-9)
Konto-Nummer: 16875.220.0.26790
IBAN: CH70 0079 0016 8752 2002 6

Herzlichen Dank